Hart umkämpfter Sieg in Burgsinn

Nach 2 Niederlagen in der Liga und dem Ausscheiden im Bezirkspokal gegen die DJK Schweinfurt 2, war die Mission bei der Auswärtsfahrt nach Burgsinn klar. Es sollte endlich ein Schritt nach vorne gemacht werden. „Das wir ganz anders spielen können als wir das bisher gezeigt haben, war uns allen klar. Wir haben bisher noch nicht abliefern können“, kritisierte Coach Nörl vor dem Auswärtsspiel die eigene Mannschaft.

Auch in Burgsinn hatten die Falcons klar Anlaufschwierigkeiten. Das routinierte Heimteam nutzte immer wieder Schwächen und Unachtsamkeiten in der Verteidigungsrotation der Gäste aus und kam so zu leichten Punkten. Dementsprechend gaben die Falcons das erste Viertel mit 10:17 ab. „Wir haben einiges umgestellt, müssen aber durch die Ausfälle von Dominik Engel und Simon Plener auf sehr viel Athletik und Variabilität verzichten. Dafür haben die Jungs das heute toll gemacht.“

Tatsächlich machte Gerolzhofen auch im zweiten Viertel massiv Druck auf den Ball und konnte durch einen endlich wiedererstarkten Mathias Geyer (9 von 18 Punkten im zweiten Viertel) den Abstand konsequent verkürzen. Zusammen mit Marcel Bauer konnte so immer wieder die vom Trainer geforderten Breaks gelaufen werden und Burgsinn konnte diese nicht stoppen. „Leider machen wir zu viele einfache Fehler. Wir haben heute wieder ca. 20 Punkte an der Freiwurfline und im 1-0 Break liegen gelassen. Wir müssen hier konsequenter sein. Dann entscheiden wir dieses Spiel in der ersten Halbzeit. Aber wir haben uns heute stark verbessert.“ Das zweite Viertel ging mit 18:15 an die Gäste. Halbzeitstand: 32:28 Burgsinn.

Nach der Pause starteten die Falcons mit hohem Druck und einem 9:2 Lauf und holten sich erstmals im Spiel die Führung. „Wir haben den Ball teilweise sehr gut bewegt und den Gegner unter Druck gesetzt. Das sieht man auch an den beiden unsportlichen Fouls die gegen Burgsinn gepfiffen wurden,“ und so ging das 3.te Viertel deutlich mit 18:8 an Gerolzhofen.

Dass das Spiel trotzdem eng blieb lag hauptsächlich an der mangelnden Konzentration bei den einfachen Abschlüssen und einer Freiwurfquote von 27%. Alleine im letzten Spielabschnitt traf man nur 1/10 Freiwürfen. „Das ist nicht akzeptabel. In den nächsten beiden Wochen müssen wir unsere Verteidigung intensivieren, wesentlich mehr Speed im Training aufnehmen so dass wir bereit sind dieses Tempo auch im Spiel zu gehen und konsequent abzuschließen. Wir sind jetzt auf einem guten Weg. Wenn wir wieder auf alle Spieler zurückgreifen können – werden wir einigen Teams wirkliche Kopfschmerzen bereiten. Jetzt freuen wir uns erstmal über den Sieg,“ kommentierte Stefan Nörl nach dem Spiel.

Topscorer des Spiels war Mathias Geyer mit 23 Punkten (5 3er) und als X-Faktor konnte einhellig Constantin Appold identifiziert werden, der für neue Energie und die in der Schlussphase wichtigen Offensivrebounds sorgte.

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